Dokumentarfilm
August 8, 2009 by Charly
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Ich hätte niemals erwartet, dass ich vier Monate nach der Veröffentlichung meines Buches “Autobiographie eines DJs” in den Niederlanden im November 2007 einen Anruf von Mediageniek, einer Filmfirma aus Zoetermeer, bekommen würde. Die zwei Eigentümer, Paul Vleghaar und Timothy Meurink, hatten mein Buch voll Verwunderung gelesen und vieles wiedererkannt. Nun wollten sie mich zu einem Orientierungsgespräch einladen, um die Möglichkeiten für einen Dokumentarfilm über den Kontrast in meinem Leben abzuchecken: einerseits der DJ und andererseits die Person, die sich zurückzieht und hin und wieder zu Hause oder in einem stillen Kloster meditiert.
Schon nach dem ersten Gespräch war ich hellauf begeistert. Wir stellten einen Drehplan für Auftritte im In- und Ausland zusammen! Bei Fantasylands in Glasgow, Radio 538 Live am Geburtstag der Königin (Koninginnedag) 2008 und Defqon.1 2009 wurden spektakuläre Momente festgehalten. Auch wurden Menschen interviewt, die mir in der Erfolgsperiode von 1992 bis 1999 nahe standen und/oder heute wichtig für mich sind. Hierunter fallen zum Beispiel der Zen-Coach Raoul Destrée, meine Mutter, meine Freundin, Niel van Hoff (Polydor-Manager), Mental Theo, mein Bruder und Fred van Eck (Seashore Music).
Jetzt, beinahe eineinhalb Jahre, 300 Stunden Aufnahmematerial und viele Interviews später, ist es beinahe geschafft. Vorgesehen ist, dass der Film im Sommer erscheint. Wo, wann und wie ist noch nicht ganz klar, aber dass es eine spektakuläre, besondere und manchmal anrührende Geschichte wird, steht für mich fest.
Über diese Seite auf meiner Website werde ich euch regelmäßig mit Berichten, Fotos, Interviews und anderen Items rund um den Dokumentarfilm auf dem Laufenden halten.
Defqon.1 2009
Ab jetzt online: ein paar Fotos von Defqon.1 am Strand von Almere, 13. Juni 2009.
Was für ein unglaublich guter Auftritt das war!! All den Leuten Respekt, die uns bei unserem Set von 19:30 bis 20:45 Uhr auf der Grey Stage besuchten. Was Ihr uns in den fünf viertel Stunden für eine Gänsehaut beschert habt, indem Ihr mindestens 60 Minuten lang mit den Händen in der Luft die Nummern mitsangt! So etwas habe ich in den 17 Jahren, die ich nun mit Theo schon auflege, selten mitgemacht. Echt super!
Die Fotos hat Marcus Rollfs of Roelofs gemacht.

